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Was ist eine Analfissur?

Legen wir die Karten auf den Tisch: Analfissuren kommen sehr oft vor. Bei rund 10 % aller proktologischen Leiden handelt es sich um diesen gemeinen Einriss im After, wobei vor allem Erwachsene im Alter zwischen 30 und 50 Jahren davon betroffen sind. Bei einer Analfissur – auch Afterriss oder Analriss genannt – kommt es zu einem längs verlaufenden Einriss der zarten, empfindlichen Haut des Analkanals, auch Anoderm genannt, meist zum Steißbein hin. Diese Fissur ist meist einen bis drei Zentimeter lang und führt zu starken, teils brennenden oder auch stechenden Schmerzen beim Stuhlgang. Findet sich dann auch noch hellrotes Blut am Toilettenpapier und kommen noch Symptome wie Jucken und Brennen dazu, erhärtet sich die Diagnose Analfissur.

Klein, aber oho: Dieser kleine Hautdefekt im Analkanal ist alles andere als banal und kann die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Die begleitenden Schmerzen können so stark werden, dass ein normaler Alltag nicht mehr möglich ist. Aufgrund der Ausprägung unterscheidet man zwischen akuten (< 6–8 Wochen) und chronischen Analfissuren (> 6–8 Wochen) sowie zwischen primären (ohne Grunderkrankung) und sekundären (mit Grunderkrankung) Formen. Während bei der akuten Analfissur die Chance auf Heilung sehr hoch ist, können sich bei der chronischen Variante Hautveränderungen ausbilden, die dann auch die Reinigung erschweren, wie z. B. Vorpostenfalten. Ebenso möglich sind ein gutartiges Analfibrom, wulstige Hautveränderungen oder gar Fistelgänge. Hier wirds dann richtig unbequem!

Bei beiden Varianten ist auch unbedingt auf eine gute Analhygiene zu achten, um keine Verschlimmerung des Leidens durch verbleibende Stuhlreste zu riskieren. Der Intimpflege-Stift ProctyClean® sorgt dafür, dass der sensible Afterbereich sanft gesäubert wird, und zwar auch dort, wo man mit herkömmlichen Reinigungsmethoden nicht hingelangt. So kann die Wunde in aller Ruhe abheilen!

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Analfissuren: Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen für eine primäre Analfissur sind noch nicht restlos geklärt. Fissuren treten aber häufig bei Verstopfungen auf, die durch falsche Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel verursacht werden. Dadurch wird ein starkes Pressen beim Stuhlgang notwendig und die zarte Afterhaut kann einreißen.

Aber nicht nur durchs große, harte Geschäft, sondern auch bei Durchfall oder Hämorrhoiden kann es zu einem Afterriss kommen. Schwangerschaften und damit verbundene Verdauungsbeschwerden sind ebenso eine mögliche Ursache. Zudem können Infektionen oder Entzündungen des Enddarms (z. B. Kryptitis) oder eine Minderdurchblutung der Analschleimhaut Ursachen dafür sein. In manchen Fällen können auch gut gemeinte anale Sexpraktiken beim Liebesspiel zu dieser pikanten Verletzung führen. Seltener, aber doch kann eine Analfissur auch im Rahmen bestimmter Grunderkrankungen (z. B. Morbus Crohn oder HIV) auftreten. Hier spricht man dann von sekundärer Analfissur.

Die meisten Wissenschaftler sind sich jedoch in einem Punkt einig: Ein erhöhter Muskeltonus (= Grundspannungszustand eines Muskels) des analen Schließmuskels (Analsphinkter) ist einer der Hauptverantwortlichen. Dieser führt nämlich zu einer Minderdurchblutung des Gewebes und zu Schmerz- sowie Entzündungsreizen. Um diese Schmerzen zu vermeiden, kommt es zu einer unwillkürlichen Schonhaltung mit noch weiter ansteigendem Sphinktertonus; et voilà – der perfekte Circulus vitiosus ist geboren!

Analfissur Symptome: Welche Beschwerden haben Sie bei einer Analfissur?

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Ganz typisch für diese kleinen Verletzungen ist die Kombination folgender Symptome: Ein stechender, schneidender und oft heftiger Schmerz am After, der sich während und nach dem Stuhlgang verschlimmert, verbunden mit einer frischen, also hellroten Blutung auf dem Stuhl oder am Toilettenpapier. Dabei kann der Schmerz nach dem Entleeren verschwinden oder die Betroffenen sogar stundenlang peinigen. Anstatt des Schmerzes kann sich auch ein lästiger Juckreiz (Analjucken) (verlinken?) bemerkbar machen oder die Wunde meldet sich mit Nässen oder Absonderung von Schleim.

Der stechende Schmerz resultiert aus dem Einreißen der zarten Haut und führt oft dazu, dass der Stuhl zurückgehalten wird. Aber aufgepasst: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben; der Kot dickt nämlich weiter, wird noch härter und der nächste Gang auf die Toilette wird noch schmerzhafter. Der verdickte Stuhl reizt die Wunde zusätzlich und kann diese außerdem auch tiefer machen. Und wenn man daraus nicht lernt, dann kann sogar eine chronische Verstopfung Folge dieses Fehlverhaltens werden. Zudem kann der Schließmuskel schmerzbedingt noch zusätzlich verkrampfen, sodass auch die Durchblutung vermindert und der Heilungserfolg geringer ist. Dann herrschen ideale Bedingungen dafür, dass aus einem akuten Geschehen ein chronisches wird. Ist der Riss zudem auch noch tief, kommt es auch zu morphologischen Veränderungen wie beispielsweise einer Anhäufung und anschließender Verhärtung von Bindegewebe, sogenannten Vorpostenfalten. Diese können manchmal sogar tastbar sein. Zudem kann aufgrund einer Fissur auch eine Analfistel entstehen; meist ist für diese aber eine Entzündung der Analdrüsen verantwortlich.

Und bitte nicht vergessen: Blut im Stuhl kann auch andere Ursachen haben, wie beispielsweise Hämorrhoiden (verlinken?) oder Krebserkrankungen, weshalb eine Abklärung beim Arzt vor allem bei länger anhaltenden oder öfter auftretenden Blutungen unbedingt erforderlich ist.

Analfissur Diagnose: Welcher Arzt behandelt Analfissuren und wie werden sie diagnostiziert?

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Heilt eine Analfissur nicht innerhalb weniger Wochen von selbst ab, sollte ein Arzt konsultiert werden. Und dies auch, wenn Ihnen der Bereich in der Intimgegend noch so unangenehm ist. Doch wer sich geniert, riskiert! Der Zustand kann nämlich äußerst unangenehm und chronisch werden. Aufgrund der hohen Keimzahl in diesem Bereich kann diese Wunde außerdem zu schweren Komplikationen führen. Aber: Welcher Arzt bei Analfissur?

Natürlich können Sie zuerst einmal Ihren Hausarzt kontaktieren; noch besser ist es allerdings, wenn Sie sich gleich an einen Gastroenterologen oder Proktologen wenden. Prokto … wie bitte? Ja, genau, der Proktologe ist DER Spezialist für den Enddarm und kennt sich perfekt mit dem Außen- und Innenleben Ihres Allerwertesten aus. Und deshalb können Sie Ihr Hinterteil ganz beruhigt in seine Obhut geben.

Ganz im Vertrauen – was der Arzt von Ihnen wissen möchte

Keine Angst, der Arzt geht natürlich nicht gleich zur Sache, sondern wird sich zuerst nach Ihrer Krankengeschichte erkundigen, also eine Anamnese aufnehmen. Dazu wird er all Ihre Beschwerden wissen wollen. Darunter können Fragen nach der Frequenz und Intensität der Schmerzen oder nach weiteren Symptomen wie Verstopfung, Juckreiz oder eventuellem Afternässen sein. Und nach diesem vertraulichen Gespräch ist es dann auch schon ein bisschen weniger unangenehm, die Hosen runterzulassen.

Körperliche Untersuchung

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Nach einer gründlichen Anamnese werden eine vorsichtige Inspektion des Analbereichs und eine eventuelle Abtastung durchgeführt. Das passiert meist auf einem proktologischen Untersuchungsstuhl oder alternativ in bequemer Seitenlage. Die schmerzhaften Hautdefekte sind auch meist in ganz typischen Lagen zu finden und verlaufen meist zum Steiß hinauf. Der Mediziner spricht dabei bei einer Rückenlage von einer „6-Uhr-Position“.

Wird der Mediziner dort fündig, wars das meist schon. Manchmal sind auch eine rektale Untersuchung oder eine Proktoskopie (Spiegelung des Enddarmes) noch notwendig. Aber keine Angst: Der Proktologe weiß genau, wie empfindlich diese wunde Stelle ist, weshalb diese zuerst einmal ein paar Wochen abheilen darf. Und dann werden diese Untersuchungen zumeist nur mit lokaler Betäubung durchgeführt. Ist doch (prokto)logisch!

Weitere Untersuchungen

Hat der Arzt noch nichts Definitives gefunden oder haben Sie untypische Beschwerden, können weitere Untersuchungen wie Abstriche, Biopsien oder eine Rektoskopie angedacht sein. Das können z. B. eine Darmspiegelung (Koloskopie), eine Computertomografie (CT) oder eine Magnetresonanztomografie sein, aber auch serologische und mikrobielle Untersuchungen auf etwaige Plagegeister aus dem Bakterien- oder Virenreich.

Analfissur behandeln: Was tun bei Analfissur? Was kann man gegen eine Analfissur machen?

Die Therapie einer Analfissur richtet sich ganz nach ihrer Form: Akute oder chronische Analfissur, das ist hier die Frage! Wie bereits gesagt, unterscheiden sich diese nicht nur nach Dauer (< bzw. > 6–8 Wochen), sondern auch durch etwaige Gewebeveränderungen. Über 50 % aller akuten Analfissuren erfahren eine Spontanheilung und benötigen keine weiteren therapeutischen Maßnahmen, da die Verletzung eher oberflächlich ist. Der Rest kann gut konservativ, d. h. ohne operativen Eingriff, behandelt werden; damit heilen 60–90 % aller akuten Analfissuren ab.

Bei der chronischen Analfissur kommen ebenso konservative Methoden und – in letzter Instanz – auch die operative Methode infrage. Eine Analfissur wird also meist nur dann operiert, wenn es gar nicht mehr anders geht. Der Grund dafür ist das Risiko einer eventuell daraus resultierenden Stuhlinkontinenz – dieses ist zwar äußerst gering, aber wer möchte das schon?

Analfissur Salbe

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Welche Salbe bei Analfissur? Für die Behandlung von akuten Analfissuren stehen verschiedene Salben und Cremes zur Verfügung. Bitte diese aber nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt verwenden! Therapeutika, die hier eingesetzt werden, zielen vor allem auf eine Drucksenkung des Schließmuskels ab; wie beispielsweise Kalziumantagonisten oder Nitrate. Diese sollten 3–8 Wochen lang mehrmals täglich aufgebracht werden und werden als Erstlinien-Therapie bei chronischen Analfissuren empfohlen.

Außerdem können auch Salben oder Zäpfchen mit Lokalanästhetika oder Kortison zur Symptomlinderung aufgebracht werden. Ja, richtig gesehen: Damit werden nur die Symptome gelindert, nicht jedoch die Heilungsrate beeinträchtigt. Noch wichtig zu wissen ist, dass es durch deren Anwendung ebenso zu Unverträglichkeiten und (Pilz-)Infektionen (vor allem durch Kortisonpräparate) kommen kann. Hier gilt: So wenig wie möglich, so viel wie nötig!

Guter Tipp: Bitte waschen Sie stets die Hände vor dem Salbenauftrag, um Wundinfektionen vorzubeugen. Auch ist vor dem Auftragen der lindernden Creme für eine gründliche Analhygiene Sorge zu tragen. Der Intimpflege-Stift ProctyClean® verhindert durch die Entfernung von Stuhlresten im Endkanal und aus den Afterfalten, dass die versorgte Wunde wieder unnötig verschmutzt wird.

Abführmittel bei Analfissur

Da eine Verstopfung und das dadurch notwendige Herauspressen des zu harten Stuhls mitunter Hauptverursacher einer Analfissur sind, sind auch Mittel, die den Stuhl weicher machen (Macrogol) und die Stuhlentleerung fördern, manchmal hilfreich. Diese dürfen aber nur in Absprache mit dem Arzt verwendet werden. Auf generelle Abführmittel, die den gesamten Verdauungstrakt entleeren, sollte man nur im ärztlich abgestimmten Ausnahmefall zurückgreifen. Diese stören die natürliche Verdauung und entziehen dem Körper oft wichtige Mineralien. Außerdem können Durchfälle – wie wir schon gehört haben – weitere Analfissuren nach sich ziehen.

Analfissur Hausmittel Sitzbad

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Schon Großmutter wusste: Wer für eine Analfissur Hausmittel sucht, wird bei einem heilenden Bad für den Allerwertesten fündig. Und dies zurecht, denn Sitzbäder mit verschiedenen Zusätzen (meist aus der Pflanzenwelt) sorgen für eine bessere Durchblutung, entspannen den Schließmuskel, unterstützen das Hygienegefühl und lindern Juckreiz und Schmerzen. Zumindest kurzfristig. Bewiesen ist nämlich, dass solche Wannenaufenthalte zwar das Wohlbefinden der Betroffenen erhöhen, durch das Einweichen des Hinterteils aber keine höhere Heilungsrate erreicht wird. Was aber leider mitunter auftritt, sind Hautirritationen, weshalb man bei der Wahl der Kräuter für offene Hautbereiche besonders vorsichtig sein muss.

Analhygiene bei Analfissur – auf die Gründlichkeit kommts an!

Hier kommen Sie nicht umhin: Das Um und Auf bei einer Analfissur ist die richtige Analhygiene. Denn man will ja nicht, dass sich dort auch noch Trilliarden von Keimen oder reizenden Stoffen tummeln. Allein beim Gedanken an Toilettenpapier rollen sich Ihre Nägel ein? Sie haben recht, mit herkömmlichen Methoden wie trockenem Toilettenpapier ist hier nicht viel zu machen und dies kann nur für gröbere Sachen eingesetzt werden. Aber Sauberkeit muss trotzdem sein! Deshalb lautet die allgemeine Empfehlung: Bitte so oft es geht, die Analgegend einfach nur mit lauwarmem Wasser säubern. Und: Hände weg von Seifen, (Intim-)Waschlotionen und Co. All diese wohlriechenden Saubermacher zerstören nämlich den wichtigen Säureschutzmantel der Haut und haben in offenen Wunden sowieso nichts zu suchen.

Eines noch: Feuchtes Toilettenpapier (leider auch die Baby-Variante) enthält oft reizende Inhaltsstoffe, die früher oder später zu allergischen Reaktionen führen können. Deshalb setzen Sie hier bitte auch auf Karenz.

Praktisch – prophylaktisch – ProctyClean®: Intimpflege-Set mit Tiefgang

Sie haben mit lauwarmem Wasser Ihren Po richtig sauber gemacht und haben Stunden danach wieder ein Nässegefühl oder Brennen? Das kann daran liegen, dass Ihr Po nicht ganz so sauber war, wie Sie vielleicht dachten. Mit der Reinigung der Analgegend wird nämlich eines oft vergessen: Die Ursache der Reizung ist oft noch da und wartet im Analkanal auf ideale Bedingungen zum Austritt. Nun sollten Sie mit einer Analfissur aber den Schließmuskel entspannen, was wiederum für den Austritt von Stuhlresten und -flüssigkeiten leider einfach ideal ist. Um das zu verhindern, kneift der Schließmuskel gleich wieder zu und damit passiert das Ungünstigste, was man für das Entstehen von Analfissuren machen kann.

Mit dem ProctyClean® Intimpflege-Stift wird dort sauber gemacht, wo die Probleme gereizter und entzündeter Haut bzw. Wunden herkommen: im Analkanal. Dafür wird der ergonomisch geformte Stift mit wohltuendem Vitamin-E-Öl benetzt und sanft in den Anus eingeführt. Idealerweise wird das im Zuge des täglichen Duschgangs durchgeführt und dies bitte ganz nach dem Motto „Drilling me softly“! Dort holt ProctyClean® zuverlässig verbliebene Stuhlreste aus dem Analkanal sowie aus den feinen Falten des Afters und diese können nach der Reinigung nicht austreten. Nur durch diese gründliche Hygienemethode wird Ihr Afterbereich sowohl innen als auch außen gründlich sauber. Auf diese Weise kann die Wunde in Ruhe abheilen – ganz ohne sich von reizenden Substanzen stören zu lassen.

Sollten sich durch die erhöhte Hygiene mit dem ProctyClean® Intimpflege-Stift Ihre Beschwerden nicht verbessern oder sogar verschlechtern, konsultieren Sie bitte unbedingt einen Arzt Ihres Vertrauens!

Ernährung Analfissur: Was essen bei Analfissur?

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Wie Sie nun schon wissen, spielt die richtige Ernährung keine unentscheidende Rolle, um Analfissuren vorzubeugen oder deren Wiederauftreten zu verhindern. Der Stuhl soll weich sein und auch bleiben, weshalb eine ballaststoffreiche Ernährung unbedingt sein muss. Pro Tag sollen so ca. 30 g Ballaststoffe aufgenommen werden. Diese sind vor allem in Vollkornprodukten, Gemüse und Obst vorhanden. Auch Weizenkleie oder indische Flohsamen sind wahre Ballaststoffwunder – seien Sie kreativ! Aber bitte beachten: Die Ballaststoffe können im Darm nur richtig gut quellen, wenn die nötige Flüssigkeitszufuhr gewährleistet ist, ansonsten können sie sogar richtige Verstopfungen auslösen. Daher gilt: Bitte trinken Sie täglich mindestens 1,5–2 l; am besten Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Sie mögen es nicht still? Dann kommt natürlich auch prickelndes Mineralwasser infrage.

Üble Winde: Ihnen bekommt die gesunde Ernährung gar nicht gut und sie fühlen sich aufgebläht und sind manchmal nicht gesellschaftsfähig? Dann ein bisschen zurückschalten mit den Ballaststoffen, bis sich Ihr Darm besser darauf eingestellt hat.

Analdehner Analfissur – Stretching für den Po

Beim Vorliegen einer chronischen Analfissur setzen viele Proktologen auf die Dehnung des Afters; diese Behandlung erfolgt vorsichtig und mehrmals täglich mit sogenannten analen Dilatatoren. Diese Anwendung kann den erhöhten Muskeltonus des Schließmuskels etwas verringern, die Durchblutung der Haut wieder verbessern und der Bildung von Bindegewebsverhärtungen entgegenwirken. Viele Analdehner werden für den Gebrauch zu Hause verschrieben und zeigen – vor allem in Kombination mit sphinkterrelaxierenden Medikamenten – relativ gute Resultate: 60–85 % der Patienten sind danach geheilt.

Analfissur meets Skalpell – Wann ist bei Analfissur OP angesagt?

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In über 90 % der Fälle kommt es durch die oben erwähnten Methoden zu einer Ausheilung der Analfissur, vor allem bei akuten Formen. Ist bei den Patienten mit chronischer Analfissur eine konservative Therapie von mehr als sechs bis acht Wochen nicht wirkungsvoll (Rezidivrate liegt oft bei 50 %), kann eine operative Methode in Betracht gezogen werden. Auf Patientenwunsch oder beispielsweise bei Vorliegen von Fisteln oder ausgeprägten morphologischen Veränderung kann natürlich auch gleich zum Skalpell gegriffen werden.

Dafür wird eine sogenannte Fissurektomie durchgeführt, bei welcher der Einriss ausgeschnitten wird. Dabei werden auch etwaige Möglichkeiten zur Taschen- und Nischenbildungen beseitigt und vernarbtes Gewebe (z. B. Vorpostenfalte) entfernt. Dabei entsteht eine offene Wunde, welche bis zur Abheilung für einige Wochen durch Ausduschen sauber gehalten werden muss. Damit auch eine etwaige Analfistel gleich mitentfernt werden kann, wird dieser Eingriff stets in Narkose durchgeführt.

Eine früher oft angewandte Methode, nämlich die Durchtrennung des Schließmuskels (Sphinkterotomie), wird heute aufgrund der relativ großen Inkontinenzgefahr in unseren Breiten nicht mehr angewendet.

Analfissur: Heilungsverlauf – das sind die Aussichten

Wie bereits gesagt, heilt eine akute Analfissur mit konservativen Behandlungsmethoden meist innerhalb einiger Wochen spontan und problemlos ab. Hier ist es ganz wichtig, die besagte Stelle auch ordentlich sauber zu halten, damit nicht Keime oder Substanzen aus etwaigen Stuhlresten die Lage vor Ort verschlimmern.

Unbehandelt besteht zudem die Gefahr, dass die akute Analfissur chronisch wird und dass sie Analfisteln oder Abszessen Grund und Boden bietet. Eine chronische Analfissur sollte daher nach erfolgloser konservativen Therapieversuchen operativ behandelt werden, um diesem lästigen Leiden ein Ende zu setzen.

Egal, ob akut oder chronisch – eine Analfissur kann immer wieder auftreten, wenn man nicht an die Ursachen und Risikofaktoren geht. Sind Sie bereit für Veränderungen Ihres Lebensstils?

Wie kann man einer Analfissur vorbeugen?

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Natürlich gibt es einige Dinge, um einer erneuten Analfissur vorzubeugen oder um gar nicht erst nach Fissurdistan zu kommen. Einer der wesentlichsten ist, für eine bessere Stuhlkonsistenz zu sorgen. Afterrisse entstehen überdurchschnittlich oft durch harten Stuhl oder Verstopfung, weshalb man bei den Ballaststoffen kräftig zulangen sollte. Hier muss jedoch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr beachtet werden, sonst ist alle (Ballaststoff-)Mühe vergebens. Doch richtiger Stuhlgang will gelernt sein: Bitte auf regelmäßigen Stuhlgang achten und den Stuhl nicht zurückhalten; der Dickdarm entzieht dem Stuhl dann nämlich noch weiteres Wasser und sorgt für weiteres Aushärten.

Ein weiterer Punkt auf Ihrer To-do-Liste sollte Bewegung sein. Dafür sind ein regelmäßiger Spaziergang, die Erledigungen einiger Wege mit dem Rad oder eine Runde Walking vollkommen ausreichend; – aber natürlich darf es auch ein bisschen mehr sein.

ProctyClean® Intimpflege-Set – außen hui, innen hui!

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Zu guter Letzt sollte man bei Vorliegen einer Analfissur auch eine optimale Analhygiene in den Alltag integrieren. Der patentierte ProctyClean® Intimpflege-Stift geht ran an die Ursache und entfernt Verschmutzungen an ihrer Quelle, bevor sie Spuren hinterlassen. Damit ist auch Schluss mit Verkeimungen der Wunde und eventuellen Spätfolgen wie gemeinen Fisteln oder Abszessen. Und keine Angst vor Verletzung, denn der ergonomisch geformte, abgerundete Stift gleitet aufgrund des pflegenden Öls besonders sanft und hinterlässt einen leichten und schützenden Ölfilm im Analkanal. Übrigens: Für Mädels ist gründliche Analhygiene aufgrund der anatomischen Ausgangssituation doppelt so wichtig: Wer will denn schon den Vaginalbereich mit unangenehmen Darmkeimen besiedeln? Gezielte Analhygiene – weniger Probleme!

Eines ist sicher: Das ProctyClean® Intimpflege-Set ist einfach in der Anwendung und zeitsympathisch – in nur wenigen Minuten ist der Allerwerteste blitzeblank sauber gemacht – Hygiene mit Tiefgang eben. Sie sind überzeugt und möchten sauber bleiben? Zum Bestellvorgang gehts hier. Sie werden sehen, Vorbeugen lohnt sich!

 

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Keine Frage, Hämorrhoiden sind unangenehm. Man spricht auch nicht gerne über sie, gilt doch unser Hinterteil nach wie vor als Tabuzone. Falsche Scham ist hier aber nicht angebracht – je früher behandelt wird, desto schneller kriegt man das Problem in den Griff. Was tun bei Hämorrhoiden? Wie entstehen Hämorrhoiden und kann man eigentlich vorbeugen?

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Mal ganz ehrlich: Wir alle hatten ihn schon einmal – einen Juckreiz am After. Laut Studien ist dies der am häufigsten auftretende lokalisierte Juckreiz – und die Dunkelziffer ist hoch. Jucken am After (Pruritus ani) ist nämlich kein Thema, worüber man allzu gerne öffenltich spricht. Was häufige Ursachen sind, wie man diese leicht umgehen kann und mehr erklären wir in diesem Artikel.