Hämorrhoiden_ProctyClean

Hämorrhoiden, das Tabuthema – bitte nicht aussitzen!

Was sind Hämorrhoiden?

Gleich eines vorweg: Jeder von uns hat Hämorrhoiden. So werden nämlich die durchbluteten Gefäßpolster am Ausgang des Enddarms bezeichnet, die sich um die Feinabdichtung des Afters kümmern. Das heißt, sie unterstützen die Schließmuskeln und sorgen für Stuhlkontinenz. Ohne sie wären wir nicht in der Lage, unseren Stuhlgang zu kontrollieren. Dieser Gefäßpolster kann an- und abschwellen. Wenn sich der Enddarm füllt, wird dieser Polster mit viel Blut versorgt und schwillt an. Wie lange dauert es, bis Hämorrhoiden abschwellen? Gleich nach dem großen Geschäft entspannt sich dieser Bereich normalerweise wieder, der Polster zieht sich zusammen und führt weniger Blut. So weit, so gut.

Wenn diese Gefäßpolster allerdings dauerhaft vergrößert sind, spricht man von einem Hämorrhoidalleiden und es treten die typischen Beschwerden auf, wie etwa Sekretaustritt aus dem After und in weiterer Folge Jucken und Brennen.

Keine falsche Scham!

Hämorrhoiden gelten leider noch immer als Tabu. Deshalb ignorieren Betroffene das Problem auch so lange, bis die Beschwerden zu schlimm werden. So suchen etwa nur 4 % aller Betroffenen einen Arzt ihres Vertrauens auf, der Rest ist in geheimer Mission unterwegs. Sie meinen, die Vogel-Strauß-Taktik sei gut? Hier kommt allerdings die schlechte Nachricht: Wenn nichts unternommen wird, ist man mit einer Reihe von Unannehmlichkeiten konfrontiert, da dieses Leiden in der Regel ein fortschreitendes ist. Durch das heraushängende Hautstück ist zudem auch die Hygiene massiv eingeschränkt, was zu Entzündungen führen kann. Wenn an dieser Stelle dann auch noch zu viel gerieben wird, wird die von Haus aus gereizte Haut am After beschädigt und es entstehen zudem schmerzhafte Analfissuren (verlinken). Diese wiederum sind eine großartige Brutquelle für Bakterien und Keime. Und wenn diese erst mal in die offene Wunde eintreten, hat man nichts mehr zu lachen. 

Ganz wichtig: Vergrößerte Hämorrhoiden sind ein weitverbreitetes Problem; statistisch betrachtet sind fast 70 % der Erwachsenen in den Industrieländern zumindest einmal im Leben davon betroffen.

Video-Einspielung

Wie sehen Hämorrhoiden aus?

Wie Hämorrhoiden nun aussehen, hängt ganz vom Schweregrad der Erkrankung ab.

Hämorrhoiden 1. Grades

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Beim Schweregrad 1 sind sie nur leicht vergrößert und man hat nur leichte Beschwerden oder eventuell auch noch gar nichts bemerkt.

Hämorrhoiden 2. Grades

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Kommen die Hämorrhoiden beim Stuhlgang heraus und ziehen sich danach wieder zurück, spricht man vom Schweregrad 2.

Hämorrhoiden 3. Grades

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Vom Schweregrad 3 spricht man, wenn die nach dem Stuhlgang ausgetretenen Hämorrhoiden nicht mehr von allein zurücktreten und per Hand in den After geschoben werden müssen.

Hämorrhoiden 4. Grades

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Noch ungemütlicher wird es bei Hämorrhoiden 4. Grades: Hier sind die Hämorrhoiden gänzlich vorgefallen und lassen sich auch nicht mehr in den Analkanal zurückschieben. Das führt dazu, dass sie im After eingeklemmt werden und noch mehr anschwellen, was zu starken Schmerzen führt. Spätestens dann heißt es: Ab zum Arzt!

Ursachen für Hämorrhoiden

Hämorrhoiden_ProctyClean_Schwangerschaft

Wie entstehen Hämorrhoiden?

Dafür werden mehrere Risikofaktoren diskutiert. Übergewicht, ballaststoffarme Ernährung, Bewegungsmangel oder auch eine angeborene oder altersbedingte Bindegewebsschwäche werden dafür verantwortlich gemacht, aber auch das Heben schwerer Lasten, häufiger Durchfall oder Abführmittelmissbrauch.

Zudem kann für Hämorrhoiden Schwangerschaft eine mögliche Ursache sein. Durch die dadurch bedingte Gewichtszunahme und den daraus resultierenden Druckanstieg im Bauchraum wird der Blutabfluss aus dem Schwellkörper nämlich behindert. Deshalb wird vor allem auch das Pressen bei härterem Stuhlgang bzw. der dadurch entstehende Druck für Hämorrhoiden verantwortlich gemacht, wie es z. B. bei chronischer Verstopfung der Fall ist.

Wussten Sie, dass auch Kinder unter Hämorrhoiden leiden können? Grund ist hier in den meisten Fällen die Verstopfung.

Hämorrhoiden: Symptome

Blut im Stuhl

Zeigen die Hämorrhoiden Symptome, so sind diese meist nicht sehr spezifisch und unterscheiden sich kaum von jenen anderer proktologischer Leiden. Eines der wesentlichsten ersten Anzeichen ist jedoch Blut am Stuhl bzw. am Toilettenpapier, da Hämorrhoiden nach dem Stuhlgang oft bluten. Das passiert deshalb, weil sich durch das verstärkte Pressen vermehrt Blut in den Gefäßen ansammelt. Für gewöhnlich bluten Hämorrhoiden im Anfangsstadium wenig, bei fortgeschrittener Erkrankung stark. Spätestens dann ist der Besuch beim Arzt erforderlich.

Doch aufgepasst, die Farbe des Blutes ist entscheidend. Blutende Hämorrhoiden geben hellrotes Blut ab; sobald dunkles Blut zu sehen ist, sollte man an andere Erkrankungen des Darms denken.

Juckreiz – Jucken am After - Pruritus ani

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Typisch für Hämorrhoiden ist auch ein Juckreiz. Doch warum jucken Hämorrhoiden? Dadurch, dass die Hämorrhoiden ihre Funktionsfähigkeit eingebüßt haben, ist der After nicht mehr ganz dicht und es kommt zum Austritt von Flüssigkeiten und Stuhlresten in die Analfalte. Diese reizen und schädigen die umliegende Haut auf Dauer und ein lästiger Juckreiz (Pruritus ani) entsteht.

Genau das ist es, was Sie stört? Zum Blog über Analjucken gehts hier.

Weitere Symptome für Hämorrhoidalleiden

Brennen am After, Fremdkörpergefühl, Nässen, schleimiger Ausfluss, wunde Haut in der Analgegend, tastbare Vorwölbungen oder ein Druckgefühl in der Enddarmgegend sind weitere Begleiter dieser unangenehmen Erkrankung.

Zwar zählt Durchfall nicht zu den typischen Beschwerden, allerdings kann es im Laufe der Erkrankung zu Stuhlinkontinenz kommen, weil der After nicht mehr ganz abdichten kann.

Schmerzen

Hämorrhoiden_ProctyClean_Schmerz

Ein eher untypisches Symptom für Hämorrhoiden sind hingegen Schmerzen. Diese treten – wenn überhaupt – erst bei stark fortgeschrittenen Hämorrhoiden (Schweregrad 4) auf.

Achtung, Verwechslungsgefahr: Bei stechenden Schmerzen in der Analgegend kann auch eine Perianalthrombose vorliegen, ein erbsen- bis pflaumengroßes oft blau schimmerndes Knötchen am Afterrand, das manchmal auch als „äußere Hämorrhoide“ bezeichnet wird und in kürzester Zeit auftritt. Wie bei den echten Hämorrhoiden entstehen diese zwar durch Blutgerinnsel, wobei hier allerdings das Venengeflecht um den Anus betroffen ist. Dieses verschwindet normalerweise von selbst wieder, nur bei größeren Exemplaren sollte der Chirurg ans Werk.

Was tun bei Hämorrhoiden – wann zum Arzt?

Hämorrhoiden_ProctyClean_Proktologe

Wenn Sie vermuten, unter Hämorrhoiden zu leiden, sollten Sie am besten gleich einen Arzt aufsuchen. Doch welcher Arzt behandelt Hämorrhoiden? Die Spezialisten für Hämorrhoiden sind zweifelsohne Internisten bzw. Gastroenterologen, noch spezialisierter sind aber Proktologen, die sich ausschließlich um lästige Belange des Enddarms kümmern. Nach einer gründlichen Anamnese, bei der der Arzt auch Stuhlfrequenz und Essgewohnheiten abklärt, erfolgt meist eine Inspektion der Aftergegend sowie eine Proktoskopie, also eine Untersuchung des Enddarms. In manchen Fällen kann auch eine Koloskopie indiziert sein, um auch etwaige andere Blutungsursachen auszuschließen.

Was hilft gegen Hämorrhoiden?

Will man gegen Hämorrhoiden was tun, gibt es glücklicherweise unterschiedliche Behandlungsmethoden, je nach Schweregrad des Leidens. Bei leichteren Stadien werden Hausmittel und lokale Medikamente eingesetzt oder auch eine Vereisung oder Verödung angedacht. Erst, wenn gar nichts mehr geht, werden operative Verfahren angewendet. Ganz wichtig: Bei dieser Erkrankung ist es unbedingt nötig, die Hinterseite nach dem Stuhlgang immer so gründlich wie möglich zu säubern, um das Auftreten von Folgeerkrankungen zu reduzieren.

Optimierte Analhygiene – vorbeugen und lindern mit ProctyClean®

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Gerade bei Hämorrhoidalleiden ist eine gründliche Analhygiene unglaublich wichtig. Diese verbessert zwar nicht die Hämorrhoiden selbst, reduziert aber definitiv die Entstehung von Folgeerkrankungen, die einem das Leben dann richtig schwer machen. Wie schon gesagt, ist der After bei vergrößerten Hämorrhoiden nicht mehr so ganz dicht und Stuhlreste und Flüssigkeiten können in den äußeren Bereich gelangen. Die enthaltenen reizenden Stoffe schädigen die zarte Pohaut und Entzündungen, Juckreiz sowie sogar ein lästiges Analekzem können entstehen. Aber Achtung: Nun gilt es, nicht mit aggressiven Seifen und Waschlotionen regelmäßig den Allerwertesten zu schrubben, den durch die darin enthaltenen Inhaltsstoffe kommt man mitunter vom Regen in die Traufe. Zudem kann man mit den herkömmlichen Methoden nur dem äußeren Afterbereich zu Leibe rücken.

Mit dem patentierten ProctyClean® Intimpflege-Stift wird dort sauber gemacht, wo die reizenden Stoffe herkommen; nämlich im Analkanal. Dafür ist täglich nur eine 1- bis 3-minütige Anwendung – am besten nach dem großen Geschäft – erforderlich. ProctyClean® entfernt quasi im Handumdrehen verbleibende Stuhlreste aus dem Ende des Analkanals und den empfindlichen Hautfalten des Afters. Diese können nicht mehr nach außen treten und Sie fühlen sich sauber. Und das bleiben Sie auch.

Hämorrhoiden-Behandlung mit Medikamenten: Schmerz lass’ nach!

Lokal angewendete Medikamente können in jedem Stadium der Erkrankung hilfreich sein – manche wirken entzündungshemmend, andere örtlich betäubend. Salben werden ganz einfach mittels eines Applikators im After platziert. Wer das nicht möchte, kann die Salbe auch auf eine Kompresse geben und diese dann als Einlage verwenden. Manche Wirkstoffe wirken in Form eines Analtampons an Ort und Stelle.

Hier aber bitte bedenken, dass diese Arzneien stets nur die Symptome lindern und die möglichen reizenden Ursachen (Stuhlreste etc.) nach wie vor im stillen Kämmerchen Analkanal warten. Daher sollte dort zuerst sauber gemacht werden, bevor ein Medikament angewendet wird. Wer gibt denn auch schon ein Pflaster oder eine Salbe auf eine schmutzige Wunde?

Hämorrhoiden Salbe

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Zur Entzündungshemmung und Schmerzlinderung gibt es zahlreiche Hämorrhoiden Salben, Pasten sowie Zäpfchen in der Apotheke. Klären Sie den Einsatz immer mit Ihrem Arzt! Entzündungshemmende Wirkstoffe sind Zink, Panthenol oder auch Pflanzliches wie Hamamelis oder Aloe Vera, die auf Hautreizungen und Juckreiz spezialisiert sind. Gut wirksam sind auch kortisonhaltige Salben, die z. B. Hydrocortisonacetat enthalten. Diese speziellen Wirkstoffe hemmen das Immunsystem und wirken so der Entzündung entgegen. Aber Vorsicht, zu lange sollte man Kortison nicht schmieren, da sonst eine Hautatrophie oder eine Pilzinfektion die Folge sein kann.

Lokale Betäubungsmittel

Lokalanästhetika haben den Vorteil, dass sie die betroffene Stelle örtlich ordentlich betäuben und die Betroffenen endlich mal schmerzfrei durchatmen können. Aber leider dürfen auch Lokalanästhetika wie beispielsweise Benzocain und Lidocain nur kurzzeitig angewendet werden, da sie mittel- und langfristig gesehen Allergien hervorrufen können.

Hämorrhoiden veröden, vereisen oder abschnüren

Bei den Schweregraden 1 oder 2 können verschiedene minimal-invasive Verfahren Abhilfe schaffen. So zum Beispiel die Verödung, bei welcher der Arzt ein gewebeschrumpfendes Mittel in die Gefäßzuflüsse der Hämorrhoiden injiziert. Die Gefäße werden kleiner und ziehen sich wieder in den Enddarm zurück. Eine Verödung mittels Bestrahlung mit Infrarotlicht gibt es zwar auch, diese Methode gilt allerdings als weniger erfolgreich. Manche Ärzte wenden die Methode des Vereisens (Lachgas, flüssiger Stickstoff) an. Aber auch diese Methode ist umstritten, da sich der Erfolg nicht immer einstellt.

Sehr erfolgreich hingegen ist das Abbinden der Hämorrhoiden, auch Gummibandligatur genannt. Die Methode kommt meistens bei Schweregrad 2, manchmal auch 3 zum Einsatz. Und so gehts: Der Arzt schnürt die Hämorrhoidalknoten mittels Gummiband ab. So kann die Blutzufuhr unterbrochen werden und das Gewebe absterben. Die Hämorrhoide fällt schließlich ein bis zwei Wochen danach ab und wird natürlich ausgeschieden. Klingt gruselig, ist aber sehr effektiv und nahezu schmerzfrei!

Hämorrhoiden operieren: Rien ne va plus – wenn nichts mehr geht

Hämorrhoiden_ProctyClean_Proktoskopie

Der letzte Ausweg, das heißt, wenn das Leiden Grad 3 oder 4 erreicht hat, ist die operative Entfernung der Hämorrhoiden. Im Fachjargon spricht man von Hämorrhoidektomie, die einzelne

Abschnitte betrifft (segmental) oder zirkulär, das heißt, kreisförmig erfolgen kann. Das Gewebe kann mit einer Schere, einem Skalpell oder Laser entfernt werden. Bei manchen Verfahren bleibt die Wunde nach der Operation offen, bei anderen wird sie ganz oder teilweise verschlossen.

Welche Methode dafür verwendet wird, wird stets individuell entschieden und hängt maßgeblich vom Schweregrad sowie von der Risiko-Nutzen-Abwägung ab. Eine seit 1998 bekannte Methode ist beispielsweise die Stapler-Operation nach Dr. Longo, die als besonders schmerzarm gilt. Sie ist die Methode der Wahl für Hämorrhoiden 3. Grades. Dabei werden mit einem Klammernahtgerät (Stapler) die Hämorrhoiden entfernt und die Wundränder geklammert. Aufgrund eines höheren Rückfallrisikos werden bei Hämorrhoiden 4. Grades jedoch schon wieder anderen operativen Methoden bevorzugt.

Hämorrhoiden Hausmittel

Möchten Sie für die Behandlung Ihrer Hämorrhoiden Hausmittel anwenden, dann kann dies vor allem in den ersten beiden Stadien empfehlenswert sein. Hier gilt allerdings: Bitte kritisch bleiben! Manche Hausmittel werden nämlich nahezu als Wundermittel angepriesen; ihre Wirkung lässt oft allerdings zu wünschen übrig oder ist nur kurzfristig gegeben.

Sitzbad Hämorrhoiden

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Gegen jedes Leiden ist ein Kräutlein gewachsen – so auch für Hämorrhoiden. Äußerlich können beruhigende Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt zum Einsatz kommen, die den Juckreiz im äußeren Analbereich reduzieren können. Auch Hamamelis, Schafgarbe, Zinnkraut oder Steinklee sowie Kamille wirken hautberuhigend. Anstatt eines Sitzbades können auch Kompressen mit Schwarztee Linderung verschaffen. Es lohnt sich, solche Eigeninitiativen mit einem Arzt oder Apotheker abzusprechen, denn auch ätherisch Öle können für gereizte Hautbereiche problematisch werden.

Das Gewicht der Ernährung bei Hämorrhoiden

Hämorrhoiden_ProctyClean_Ernährung

Richtige Ernährung ist das A und O bei Hämorrhoiden. Schließlich hängen in diesem Fall a(nal) und o(ral) auch noch mehr als deutlich zusammen. Daher können auch bestimmte Nahrungsmittel helfen, um den Hämorrhoiden erst gar keine Chance zu geben. Dabei ist es besonders wichtig, sich ballaststoffreich zu ernähren, um den Stuhl weich und geschmeidig zu halten. So empfehlen sich Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, viel Gemüse und Obst und auch spezielle quellende Getreidearten wie Weizenkleie, Leinsamen oder indischer Flohsamen. Abführend und damit stuhlregulierend wirken auch Sauerkraut und eingeweichte Trockenfrüchte.

Aber bitte nicht vergessen: Ganz wichtig ist es, dazu ausreichend zu trinken, da die Ballaststoffe viel Wasser benötigen, um anständig quellen zu können. Generell sollte man am Tag 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. So wird der Stuhl ganz weich und man muss weniger pressen.

And last but not least: Bitte meiden Sie stopfende Lebensmittel wie lang gezogenen Schwarztee, Heidelbeeren, geriebene Bananen und Äpfel und – so leid es uns tut – Schokolade und Kakao. Auch reizende Stoffe wie Kaffee und stark gewürzte Speisen sollten reduziert oder ganz weggelassen werden.

Bewegen, bewegen, bewegen!

Hämorrhoiden_ProctyClean_Sport

Wie schon gesagt werden Übergewicht und Bewegungsmangel als Risikofaktoren für Hämorrhoidalleiden angesehen. Und eine gute Darmfunktion setzt auch Bewegung voraus; schließlich wurde der Mensch ja nicht zum Sitzen geboren. Schlagen Sie den lästigen Anhängseln also ein Schnippchen, kicken Sie den inneren Schweinehund und werden Sie aktiv.

Egal, ob ein regelmäßiger flotter Spaziergang, Walken, Schwimmen oder Radfahren, Bewegung regt Ihre Verdauung an, verbessert die Durchblutung und damit auch den Blutabfluss aus den Hämorrhoidalgefäßen. Und als positiver Nebeneffekt schmelzen auch noch etwaige Fettpölsterchen dahin. Eine wahre Win-win-Situation also!

Aber bitte bedenken: Krafttraining (z. B. Gewichtheben), Marathonläufe, oder sprungintensive Sportarten (Tennis, Squash) wirken hier kontraproduktiv. Jedes schwungvolle Auftreten oder Abstoppen belastet nämlich den Beckenboden und damit auch die Gefäße im Analbereich.

Richtiger Toilettengang & optimale Analhygiene mit ProctyClean®

Hämorrhoiden_ProctyClean_Stuhlreste

Klar ist, dass Hämorrhoiden durch zu starkes Pressen beim Stuhlgang entstehen. Das passiert vor allem dann, wenn der Stuhl zu hart ist. Damit der Stuhl weich und cremig ist und besser flutschen kann, ist eine ausgewogene Ernährung notwendig. Denn je weniger Sie pressen, desto weniger Chancen geben Sie den Hämorrhoiden, sich zu vergrößern!

Zudem ist es ganz wichtig, dass Sie sich für das „große Geschäft“ ausreichend Zeit nehmen und dabei entspannen. Koloproktologen warnen jedoch vor zu ausgiebigen Sitzungen. Diese führen zu unwillkürlichem Pressen, welches den Druck auf den Enddarm erhöht und die Gefäßsituation dort verschlechtert.

Wichtig ist aber eine gute Sitzposition: Dabei gilt es, den Allerwertesten richtig durchhängen zu lassen, um den blutgefüllten Gefäßpolster bestmöglich zu entlasten. Auch wenn es komisch klingt: Das Einführen fixer Zeiten, um den Darm an einen geregelten Rhythmus zu gewöhnen, hat sich ebenso bewährt. Übrigens: Den Stuhlgang zu unterdrücken ist ein No-Go. Der Stuhl wird nämlich durchs Zurückhalten nur noch härter.

Nach dem Stuhlgang ist es wichtig, die Afterregion und den After gründlich zu reinigen. Das sollte am besten mit lauwarmem Wasser passieren. Aufs Trockentupfen mit weichen Lappen oder weichem Toilettenpapier bitte nicht vergessen; dabei soll starkes Reiben vermieden werden.

Für unterwegs sind Feuchttücher zwar verführerisch, diese sollten aber aufgrund der meist enthaltenen Duft- und Konservierungsmittel unbedingt weggelassen werden. Möchten Sie trotzdem nicht auf die feuchte Unterbodenwäsche verzichten, ist es besser, zur Handdusche oder dem mobilen Bidet zu greifen, die in vielen Drogerien schon erhältlich sind.

Mit dem ProctyClean® Intimpflege-Stift sorgen Sie bei Hämorrhoidalleiden für optimale Analhygiene und verhindern das Auftreten von Folgeerkrankungen durch austretende Stuhlreste oder -flüssigkeiten. ProctyClean® geht der Sache auf den Grund: Der mit hautsympathischem Vitamin-E-Öl benetzte Intimpflege-Stift ProctyClean® wird behutsam in den Analkanal eingeführt und entfernt dort – unter sanften Bewegungen – etwaige Stuhlreste. Auch jene in den feinen Hautfalten des Afters werden so entfernt. Der ganze Waschgang passiert idealerweise 1 x täglich in der Dusche und dauert nur wenige Minuten. Zurück bleiben ein sauberer Analkanal, ein sauberer After und natürlich eine saubere Analgegend für ein super Reinheitsgefühl den ganzen Tag. Perfekte Analhygiene reduziert Probleme!

Finger weg von Abführmitteln!

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Bloß nicht: Auch wenn es noch so verlockend ist, da der Stuhlgang bei einem Hämorrhoidalleiden ganz besonders schmerzhaft sein kann, ist von einer Einnahme von Abführmitteln abzusehen. Diese sollten ausschließlich nach Absprache mit dem Arzt angewendet. Denn eine längere Einnahme macht den Darm träge und führt erst wieder zur unliebsamen Verstopfung. Immer wieder auftretende Durchfälle durch Abführmittel führen zudem zu einer eingeschränkten Funktion des Schließmuskels; und damit kommt man garantiert in Teufels Küche!

Auch mit Methoden, die von hintenrum Erleichterung versprechen, sollte man vorsichtig sein. So können Einläufe, Klistiere und Analduschen der Darmschleimhaut und -flora sowie dem sensiblen Hämorrhoidenring anständig zusetzen – also bitte nur unter ärztlicher Anordnung spülen! Außerdem können diese Methoden nur gelegentlich verwendet werden und führen dann mitunter erst recht zum lästigen Nachrinnen von Flüssigkeiten - und Sie möchten doch jeden Tag sauber sein, oder?

Klare Sache: ProctyClean® beseitigt die Ursache, bevor Symptome entstehen – und das, ohne den Darm unnötig zu irritieren. Eine tägliche Anwendung in wenigen Minuten reicht. Sie wollen das Sauberkeitsgefühl gleich testen? Zum Bestellvorgang gehts hier.

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Mal ganz ehrlich: Wir alle hatten ihn schon einmal – einen Juckreiz am After. Laut Studien ist dies der am häufigsten auftretende lokalisierte Juckreiz – und die Dunkelziffer ist hoch. Jucken am After (Pruritus ani) ist nämlich kein Thema, worüber man allzu gerne öffenltich spricht. Was häufige Ursachen sind, wie man diese leicht umgehen kann und mehr erklären wir in diesem Artikel.

Analfissur (Afterriss)

Autsch! Wenns beim Stuhlgang brennt und sticht, kann eine Analfissur dafür verantwortlich sein. Dies ist ein länglicher, äußerst schmerzhafter Einriss in der Analschleimhaut, der meist durch zu starkes Pressen und/oder harten Stuhlgang passiert. Wodurch und wie genau nun eine Analfissur verursacht wird und wie man wieder fit im Schritt wird und es dann bleibt, erfahren Sie hier.